Wie heilfasten?

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Früchte-Fasten

Das Früchtefasten dient der Regenerierung und Genesung des Körpers und ist nicht dazu gedacht, Kilos purzeln zu lassen. Bis zu fünf Portionen frische Früchte und Obst, leicht gedünstetes Gemüse, Kräuter und Nüsse sind pro Tag erlaubt, alles in Verbindung mit ausreichend Bewegung.

Das Früchtefasten ist eine modifizierte Form des Fastens mit der Konzentration auf bestimmte Lebensmittel. Wie der Name schon sagt, dürfen beim Früchtefasten bis zu fünf Portionen reifes Obst, frische Früchte oder leicht gedünstetes Gemüse verzehrt werden. Das Ziel dieser Fastenkur ist das Entschlacken und Entgiften des Körpers, um eine Entlastung des Organismus sowie eine Regenerierung und Genesung des Körpers zu erreichen. Das Früchtefasten hat auch eine psychische Komponente. Das Selbstbewusstsein und das Durchhaltevermögen werden gestärkt und die persönliche Disziplin wird trainiert. Zur Reduzierung von vorhandenem Übergewicht ist eine Früchtefasten-Kur weniger geeignet.

Vor jeder Fastenkur sollte immer ein Arzt konsultiert werden, denn das Fasten ist nicht für alle Menschen geeignet. Bestimmte Personengruppen, die durch diagnostizierte Krankheiten vorbelastet sind, müssen oft gänzlich auf Fasten verzichten, während andere Personen nur unter ärztlicher Aufsicht fasten dürfen. Dazu zählen Personen, die z.B. durch Nahrungsunverträglichkeiten oder Allergien beeinträchtigt sind. Erfahrene Heilpraktiker und Ärzte haben sich auf die Begleitung von Fastenkuren spezialisiert, die u.a. auch bei einer versteckten Fructoseunverträglichkeit behilflich sein können.

Obstsalat
Obstsalat

Das Früchtefasten als abgemilderte Form des totalen Fastens ist für alle Menschen geeignet, die nicht ganz auf feste Nahrung verzichten möchten und/oder befürchten, ein totales Fasten nicht durchhalten zu können. Manche Menschen führen einzelne Fastentage mit Früchten durch und erhoffen sich einen Gewichtsverlust von bis zu 2kg. Allerdings reduziert sich dadurch nur das im Körper befindliche Wasser und der JoJo-Effekt bleibt erhalten. Eine normale Früchtefasten-Kur wird in der Regel für eine Woche geplant. Fastenanfänger sollten diesen Zeitrahmen auch nicht überschreiten. Die bisherigen Mahlzeiten werden analog durch Früchte oder Gemüse ersetzt. Es sollten möglichst wasserhaltige, vitamin- und enzymhaltige Früchte wie Trauben, Orangen oder Melonen sein, denn gerade das Wasser soll die entschlackende Wirkung begünstigen. Die in den Früchten enthaltenen Fasern bringen den Darm in Schwung und helfen, festsitzende Rückstände in den Darmwänden zu beseitigen. Unterstützend wirkt die morgendliche Einnahme von Abführhilfen, z.B. bestimmte Säfte oder Glaubersalz. Ebenfalls unterstützend sind eine moderate Bewegung, Entspannungsübungen und Massagen. Tabu bei der Fastenkur sind Rauchen, Alkohol und Kaffee.

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