Wie heilfasten?

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Tee-Fasten

Teefasten ist die wohl klassischste Form des Fastens. Es werden am Tag mindestens 3 Liter Flüssigkeit aufgenommen, die aus verschiedenen Teesorten und mindestens 2 Liter Mineral- oder Leitungswasser bestehen sollten. Gewichtsreduzierung, Entschlackung und Reinigung des Organismus, die Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte sowie die Stärkung des Immunsystems sind die Folge.

Teefasten ist die wohl klassischste und auch die strengste Form des Fastens. Diese radikale Methode erfordert eine strenge Selbstdisziplin und ein hohes Maß an Durchhaltevermögen. Die Kalorienaufnahme wird für die reinen Fastentage unterbunden. Es werden mindestens 3 -5 Liter Flüssigkeit in Form von Tee und Mineral- oder Leitungswasser getrunken, wobei etwas mehr nicht schädlich ist. Die Folge ist eine Entschlackung und Reinigung des Organismus, die Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte, die Stärkung des Immunsystems und eine gewisse Reduzierung des Gewichts. Da die Kalorienaufnahme fast auf null reduziert wird und feste Nahrung total fehlt, wird der Körper enorm belastet. Es kann unter Umständen zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Kreislaufschwierigkeiten oder auch Verdauungsproblemen kommen, da der Körper auf den Mangel an Nährstoffen reagiert. Das Teefasten ist nur etwas für Menschen mit einer absolut intakten Gesundheit. Vor Beginn dieser strengen Fastenkur sollte zwingend ein Arzt aufgesucht werden. Erst wenn grünes Licht signalisiert wird, sollte mit den Vorbereitungstagen begonnen werden. An diesen Entlastungstagen wird die Menge der Speisen schrittweise reduziert und auf Fleisch, Fisch, Nikotin, Alkohol und Zucker muß verzichtet werden. Zur Einleitung der Fastentage sollte ein Suppentag durchgeführt werden, gefolgt von einer gründliche Darmreinigung.

Grüner Tee
Grüner Tee

Während der Fastentage sollte auf verschiedene und hochwertige Teesorten geachtet werden. Wichtig ist eine gewisse Abwechslung der Teesorten. Für einen guten Start in den Tag sorgen z.B. grüner oder schwarzer Tee wegen der anregenden Wirkung. Eine beruhigende Wirkung haben Mate- und Fencheltee sowie Tees aus Johanniskraut, Lavendel, Ringelblume, Weißdorn und Baldrian. Ingwertee ist beliebt, weil er den Stoffwechsel ankurbelt und so zusätzliche Kalorien verbrennen lässt. Brennnesseltee wirkt entwässernd und Früchtetees schmecken angenehm fruchtig. Süßlich schmeckende Tees z.B. mit Vanille oder Süßholz bekämpfen den Hunger auf Süßigkeiten. Tees aus Wachholderbeeren, Salbei, Kümmel oder Pfefferminze sind für die Entgiftung und Entschlackung des Körpers gut geeignet. Kamillentee sollte nicht vergessen werden, da dieser besonders darm- und magenfreundlich ist. Auf Zucker und Süßstoffe sollte ganz verzichtet werden. Zum Süßen kann u.U. etwas Honig verwendet werden.

Es kommt aber nicht so sehr auf die Art des Tees an, sondern auf die Menge der getrunkenen Flüssigkeit. Die große Menge soll helfen, ein gewisses Sättigungsgefühl im Magen zu erreichen. Beim Mineralwasser ist darauf zu achten, dass nur stilles Mineralwasser getrunken wird. Eine Alternative bietet das Leitungswasser. Gegen Leitungswasser ist in Deutschland nichts einzuwenden, da die höchste Reinheitsstufe garantiert wird. Unterstützt wird die reinigende Wirkung von Körper und Geist zusätzlich durch Massagen, Entspannungsmusik und Spaziergänge an der frischen Luft. Durch meditative Übungen wie Yoga oder autogenes Training kann der Körper abschalten und vorhandene Spannungen können gelöst werden. Wie zum Fastenanfang sollten dem Körper auch zum Fastenende einige Tage zum Umgewöhnen gegönnt werden. Das sogenannte Fastenbrechen beginnt meist mit einem Apfel, der fein geschnitten und sehr gut gekaut werden sollte. Zur Gewöhnung an feste Nahrung sollte noch mindestens ein Tag mit vitaminreicher, vegetarischer Kost folgen.

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